Aktuelles aus dem öffentlichen Dienst: Gespräch mit dem Bundesinnenminister Friedrich: Stöhr wirbt für Sicherung einer Wettbewerbsfähigen Bundesverwaltung

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Gespräch mit dem Bundesinnenminister Friedrich:
Stöhr wirbt für Sicherung einer Wettbewerbsfähigen Bundesverwaltung



Frank Stöhr, 1. Vorsitzender der dbb tarifunion, hat am 12. Juli 2011 in Berlin im Gespräch mit Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich für die Sicherung einer leistungs- und wettbewerbsfähigen Bundesverwaltung geworben. Angesichts der demographischen Entwicklung werde die Konkurrenz mit der Privatwirtschaft um qualifiziertes Personal zunehmen.

Bereits heute zeichnen sich aufgrund des Stellenabbaus der vergangenen Jahre personelle Engpässe in der Bundesverwaltung ab, sagte Stöhr. Eine wichtige Verbesserung sei beispielsweise, endlich eine modernisierte und gerechte Entgeltordnung in den Tarifverträgen des Bundes festzuschreiben. Stöhr machte deutlich: Das ist in zweifacher Hinsicht sinnvoll: Erstens wird die Verwaltung damit ein attraktiverer Arbeitgeber und zweitens schafft das die Grundlage dafür, dass die Beschäftigten an der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland teilhaben. Daher sei es zu begrüßen, dass die Sozialpartner noch im August die Verhandlungen zur Entgeltordnung für den Bund und die Kommunen weiterführen.

Neben der Situation der Bundesverwaltung standen auch europäische Themen auf der Tagesordnung. Dabei lag der Fokus auf dem Sektoralen sozialen Dialog für den Bereich der Zentralverwaltungen, bei dem sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes auf Europa-Ebene über Fragen zu den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten austauschen. Frank Stöhr betonte: Für die Zentralverwaltungen haben beispielsweise Themen wie Mobilität, Führung und Management sowie Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes überall in Europa entscheidende Bedeutung. Es sei wichtig, dass die deutschen Vertreter dazu in den entsprechenden europäischen Gremien eine aktive Rolle einnehmen. Darum ist es gut, dass wir mit dem Innenminister permanent im Dialog sind und wir haben verabredet, dass das auch weiterhin so sein wird.

Quelle: Pressemeldung des dbb beamtenbund und tarifunion, 12.07.2011
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